David D. Kaspars Blog

«Persönliches, Nützliches, Skuriles und Alltägliches aus meiner Welt als Executive Coach und Führungskräfte-Trainer»

Arbeitsmanagement - Erkenntnisse der Hirnforschung

Die Hirnforschung bringt laufend neue Erkenntnisse bezüglich der Art und Weise wie wir unsere Arbeit am besten organisieren können.

Im folgenden Artikel werden - in der gebotenen Kürze - 7  für das persönliche Selbst- bzw. Stressmanagement entscheidende Erkenntnisse dargesellt.

1. Identifizieren Sie Ihre Tagesleistungskurve
Jeder Mensch ist verschieden und hat unterschiedliche Leistungshochs und Leistungstiefs. Diese zu kennen ist Grundvoraussetzung für ein effektives Arbeitsmanagement.

2. Prioritäten setzen hat Top-Priorität!
Bewusstes, intensives Nachdenken verbraucht eine täglich begrenzte Ressource an mentaler Aufmerksamkeitsenergie und muss daher in einem absolut fitten Zustand stattfinden.

3. Reduktion der Themen: Multitasking funktioniert nicht!
Mehr als ein Thema im Kopf führt zur massiven Einschränkung der Arbeitsqualität. Der permanente Wechsel zwischen verschiedenen Aufgaben verbraucht Energie und Konzentration.

4. Reduktion von Störungen

Störungen von aussen müssen sensibel-aufmerksam identifiziert werden und sofort maximal reduziert werden.

5. Entscheidungen fällen - kleine Auswahl
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Je mehr Varianten durchgedacht und durchgespielt werden, desto schlechter wird das Ergebnis ausfallen. Mehr als 3-4 Varianten sind nicht zielführend.

6. Bewusste Aufmerksamkeitssteuerung

Optimale Leistungsfähigkeit erfordert das richtige Mass an „Stress“ (Flow). Diese wird erzielt, wenn die richtige Menge der Neurotransmitter Noradrenalin und Dopamin freigesetzt wird.

Konkret heisst das, dass die Leistungsfähigkeit durch die Steuerung von Aufmerksamkeit verbessert wird in dem man entweder a) kleine Ängste produziert (Noradrenalin) oder b) Neues humorvoll in neuer Perspektive mit positiver Erwartungshaltung ergründet.

7. Distanz entwickeln
Ein Problem kreativ zu lösen erfordert einen ruhigen, entspannten und glücklichen Geist und die bewusste Distanz zum üblichen Problemlösungsweg. Darum ist es sinnvoll, in Blockadesituationen in die Natur zu gehen, zu joggen, zu wandern oder zu meditieren. Oder einfach das tun, was einem Freude macht!

 

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