David D. Kaspars Blog

«Persönliches, Nützliches, Skuriles und Alltägliches aus meiner Welt als Executive Coach und Führungskräfte-Trainer»

Executive Coaching - Die eigene Führungsrolle entwickeln und leben

Wie sieht meine Rolle als Führungskraft aus? Was wird von mir eigentlich erwartet? Zwei zentrale Fragen, die kaum gestellt, geschweige denn von Aussen beantwortet werden.

Zwei absolut typische Fragen, die in jedem Executive Coaching Prozess bearbeitet werden.

Grundfrage: Warum gibt es Führungskräfte? Bzw. auf welche Frage sind Führungskräfte die Antwort?

  • Führungskräfte müssen Sinn für die Gruppe und für die Firma machen!

Welche Rollengestaltung wird von Ihnen erwartet?
  • Oben, Unten, Seite

Sozialisiertes persönliches Rollenverständnis als Ausgangslage
  • Das Unternehmen stellt Sie ein, weil Sie von Ihnen erwartet, dass durch Sie einen Mehrwert erwirtschaftet wird
  • Das Unternehmen muss längerfristig aus Ihrem Beitrag einen Gewinn erwirtschaften. Ansonsten machen Sie keinen Sinn, respektive die Firma geht Konkurs!

Tun Sie, was Sie in Ihrem Herzen für richtig halten
  • Mit Aufrichtigkeit und Stolz!
  • Nur wer selber überzeugt ist, überzeugt andere!

ABER...

  • Wer will denn schon, dass Sie so tun wie sie sind. Mit all Ihren Abgründen und Schattenseiten.
  • Sie sind in einem sozialen Kontext eingebunden mit klaren Spielregeln
  • Was würde passieren wenn Sie Ihre Impulse 1:1 authentisch ausleben würden?
  • Ein offenes Wort im Topmanagement?!
  • Indirekte Sprachspiele sind an der Tagesordnung. DIE Falle Nr. 1 für Middlemanager.
  • Es wird von Ihnen erwartet, dass Sie so tun als hätten Sie alles im Griff
  • Wenn selbst der Kapitän nicht mehr optimistisch ist…

Rollen sind Funktionen in Systemen...
...die den Sinn haben, Komplexität und Chaos zu reduzieren und Orientierung zu geben. Es besteht immer ein Spannungsfeld zwischen Rolle und Authentizität.

Sie werden von einer Firma nicht eingestellt, damit sie sich in ihrer Individualität maximal entfalten und derjenige werden, der sie sein könnten, sondern um einen bestehenden Engpass auszugleichen. Gleichzeit müssen Sie aber als Persönlichkeit leben und sich entwickeln können, sonst performen Sie auch nicht gut

 Fazit: Rollen werden erlernt, ausgehandelt und gemeinsam definiert!
  • Seien Sie authentisch.
  • Seien Sie ja nicht authentisch.
 
Conclusion: Gestalten Sie Ihre funktionale Rolle persönlichkeitsgerecht!

Stufen des Rollenlernens (Da müssen Sie durch...)
  • authentisch-rollenklar (sicher)
  • bewusst-rollenunklar (unsicher)
  • bewusst-rollenklar (steif)
  • authentisch-rollenklar (sicher)

 

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test test - Montag, 28. November 2016 - 08:29 Uhr

test

 

Executive Coaching


Eine typische Executive Coaching Anfrage:
Bis jetzt habe ich mit meiner Abteilung gut performt. Jetzt verlangt der Vorstand von mir, dass ich für meinen Bereich eine Vision entwickle. Was soll das? Irgendwie kommunizieren die da oben anders! Ich versteh’s nicht ganz...

So oder ähnlich werden die Anforderungen von aussen definiert:

- Sie müssen sich zum echten, souverän auftretenden Leader entwickeln!

- Welche Vision für Ihren Standort haben Sie?
- Wie inspirieren Sie Ihre Business Unit?
- In diesem schwierigen Change Prozess bauen wir auf die Gelassenheit, die Sie vermitteln!

Welches sind identifizierbare Unterschiede Mittleres Management und Top Management? Was hat sich im Laufe der Jahre in diversen Executive Coaching Prozessen als signifikante Muster herausgestellt?

Ein Versuch, etwas Hochkomplexes einfach darzustellen...

Mittleres Management // Top Management

Fokus auf Performance // Fokus auf das Big Picture

Fokus auf Leistung // Fokus auf Souveränität

Speed, Hektik, Unsicherheit // Ruhe, Gelassenheit, Optimismus

Sichtbare Anstrengung // Bemühen um Leichtigkeit

rational, messbar, logisch // intuitiv, strategisch, taktisch-politisch

Offenes Wort, Probleme ansprechen // Andeutungen, Mehrdeutigkeiten, Diplomatie

Konkrete Sprache („technisch“) //  Metaphorik, Story Telling, Emotional

Zielorientiert, Umsetzung // Offen, Chancen erkennen

Kurzfristig Ziele erreichen // Langfristig zur Community gehören

Leistungen im Top Management sind – anders als im Mittleren Management – schwieriger beurteilbar, weil die klassischen Bewertungskriterien i.S. genauer Zuordbarkeit und Messbarkeit einer Leistung fehlen.

Mit einer Top Managerin „kauft“ die Firma sich immer auch ein Top Netzwerk und u.U. einen vorauseilenden positiven Ruf, der sich mit Bekanntgabe des neuen CEO bereits dramatisch positiv auf den Börsenwert einer Firma und auf die Belegschaft auswirken kann.

 

Präsentation

Auftrittskompetenz ist für Führungskräfte eine der entscheidenden Fähigkeiten. Die herausfordernden Führungssituationen sind vielfältig:

- Sie haben einen wichtigen Auftritt vor dem Verwaltungsrat.
- Sie haben eine entscheidende Präsentation vor einem neuen Kunden.
- Sie müssen vor der Belegschaft die Entlassung vieler Mitarbeiter bekanntgeben.

Was gibt es zu beachten? Was sind die Dos and Don’ts bei einem Auftritt und einer Präsentation? Wie schaffen Sie es, das Publikum in Ihren Bann zu ziehen, wie platzieren Sie Ihre Kernbotschaft und wie gestalten Sie einen nachhaltigen «Abgang», der in den Köpfen hängen bleibt?

In unserem Executive Sparring und Führungskräfte Coaching mit Fokus Auftrittstraining nimmt das Training dieser Schlüsselkompetenz einen wichtigen Platz ein.

Nachfolgend die wichtigsten Tipps, die sich aus der jahrelangen Arbeit mit Executives als entscheidend herauskristallisiert haben.

A. Technik Auftrittstraining Präsentation

1. Sorgfältige Vorbereitung insbesondere Intro und Schluss

Wer ist das Zielpublikum? Was ist das Ziel der Präsentation? Welche Kernaussage soll beim Publikum hängenbleiben?

Unbedingt: Intro und Schluss sind entscheidend. Die beiden Elemente müssen sitzen!

2. Verbindung herstellen
Engagement und Ehrlichkeit erzeugen Glaubwürdigkeit, Lampenfieber akzeptieren.

Unbedingt: Persönlichen Kontakt mit dem Publikum herstellen: Was verbindet mich mit meinen Zuhörern? Was ist für meine Zuhörer in diesem Moment gerade wichtig?

3. Körpersprache
Haltung, Gestik, Mimik, Augenkontakt, gute Verankerung mit dem Boden.

Unbedingt: Unsicherheiten nicht kaschieren. Ihr Körper lügt nicht. Es wirkt souveräner, eine gewisse Unsicherheit entwaffnend zuzugeben!

4. Dynamische Sprache
Lautstärke, Tempo, Betonung, Aussprache, Sprechmarotten („ähm“, „oder“) eliminieren.

Unbedingt: Machen Sie Pausen, so dass Ihre Zuhörer mitkommen.

5. Aufbau
Zielorientierte Einleitung, strukturierter Hauptteil, logische Argumentation, prägnanter Schluss mit Zusammenfassung und Aufforderung, die Kernbotschaft zu beherzigen (implizit oder explizit).

Unbedingt: Fokus auf die Form der Präsentation und nicht nur auf den Inhalt.

6. Sprache

Wortwahl dem Publikum angepasst, treffende Formulierungen, kurze Sätze, Fachausdrücke erklären, wenig Fremdwörter, fachliche Genauigkeit, anschauliche und  praktische Beispiele aus dem Leben gegriffen.

Unbedingt: Vergleiche, Metaphern, Redensarten, Storys verwenden. Keine zotigen Witze! Die humorvollen Aspekte Ihrer Story, die Sie dem Publikum erzählen, selbstironisch herausarbeiten.

7. Hilfsmittel und Vorbereitung
Spärlich aber effektiv. Sie als Redner stehen im Mittelpunkt und nicht ein Multimediafeuerwerk!

Unbedingt: Rechtzeitige Funktionskontrolle vor Ort: Beamer, PC, Notebook, Video usw.

B. Haltung und Einstellung
Technik ist die wichtige handwerkliche Seite.

Ein richtig guter Redner werden Sie aber erst dann, wenn Sie Ihre Einstellung so ändern, dass Sie Freude und Ehrgeiz zur Verbesserung Ihres Auftrittes entwickeln.

Garantie: Wenn Sie diese drei folgenden Punkte beachten, werden Sie garantiert Fortschritte erzielen!

1. Üben Sie bei jeder Gelegenheit!

2. Holen Sie immer (!) mehrere (!) Feedbacks ein!

3. Publikumsnutzen steht im Fokus - Nicht Sie!

 

Glück - Oder die Frage nach dem guten Leben

Was macht eigentlich glücklich? Die Frage ist so banal gestellt wie schwierig zu beantworten! Hier eine kurze Zusammenfassung aus diversen Forschungsarbeiten zum Thema.

Folgende Faktoren sind für die Entwicklung von Resilienz im Sinne eines effektiven Stressmanagements entscheidend
 

Glücksfaktoren
- Altruismus pflegen – Helfen Sie anderen Menschen, glücklich zu sein. Es gibt nichts egoistischeres…
- Persönliches soziales Netzwerk pflegen – Freundschaft und Familie
- Herausforderungen mit Gestaltungsfreiraum suchen – Autonomie erleben
- Meditation, gesunde Ernährung, genügend Schlaf, regelmässige Bewegung
- Mehrere Glücksmomente pro Tag verändern mehr als ein grosser Glücksmoment alle paar Monate

Glück rechnet sich!
Schlusspunkt zur 50-jährigen Forschung bezüglich Motivation: Belohnung und Wohlsein bringen mehr als Bestrafung und Unwohlsein. Als Führungskraft ist es daher entscheidend, dass Sie für sich und andere positive Rahmenbedingungen gestalten: Glückliche Menschen arbeiten kreativer, verlässlicher und produktiver.

Grundsatz: Veränderungen werden nur erreicht, wenn der Weg dazu konsequent befolgt wird.

- Täglich 2 Minuten BüroZen-Meditation betreiben
- Täglich 3 Minuten bewusst jemandem etwas Positives tun
- Täglich 5 Minuten Zeit nehmen, die wichtigsten Erkenntnisse der letzten 24h aufzuschreiben
- Täglich 10 Minuten Gymnastik

Programm: Während 3 Wochen täglich die oben erwähnten 20' einsetzen, erhöht das persönliche Glück – wissenschaftlich lupenrein bewiesen – signifikant!

 

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test test - Montag, 14. November 2016 - 12:35 Uhr

teste

Kamren - Sonntag, 15. Mai 2016 - 04:17 Uhr

Dit bÃaenrp¸nel er genialt. Der er generelt ALT for fÃ¥ forældre, der sørger for at have et tivoli i haven, pÃ¥ trods af, at de ved, hvor vigtigt det er, at børn kommer ud og fÃ¥r noget luft

 

Wie Konflikte entstehen - Eine konstruktivistische Analyse

Eine harmlose Geschichte

…zwei Wanderer treffen sich zufällig am Abend bei einem kühlen Bier im Restaurant Alpenblick. Zufälligerweise machten beide dieselbe Wanderung. Besonders aufgefallen ist beiden die kleine Kirche auf der Anhöhe mit Brunnen und Baum. Sie beschreiben sich gegenseitig die Kirche, den Baum und den Brunnen und sind erstaunt über die jeweilige Beschreibung des Andern, welche sich jeweils massiv unterscheidet (vgl. Bild).

Analyse
- Welches ist die richtige Kirche? (Nicht religionsphilosophisch zu  verstehen..)
- Unbestritten ist, dass die Kirche existiert
- Unbestritten ist, dass die Kirche eine Form hat
- Unbestritten scheint zu sein, dass beide Wanderer die gleiche Kirche gesehen haben

Möglichkeiten
Wenn die beiden miteinander über die Kirche sprechen und akzeptieren, dass ihre beiden Kirchen-Konstrukte unterschiedlich sind und nichts mit der tatsächlichen Kirche zu tun haben, ist alles okay

Probleme und Unstimmigkeiten entstehen dann, wenn der eine gegenüber dem anderen behauptet, sein Konstrukt der Wirklichkeit sei die Wirklichkeit oder seine Wirklichkeit sei wirklicher als die Wirklichkeit des Anderen.

Lösungsmöglichkeiten
- Einer setzt sich durch: Diese "Kirche" wird für wahr gehalten
- Beide beharren auf ihren Positionen. Keiner gibt nach.
- Die beiden wandern am nächsten Tag gemeinsam zu der Kirche.

Prinzipien
- Jede Aussage ist die Folge der eigenen subjektiven Wirklichkeitskonstruktion. Sie ist die erlebte „Wahrheit“
- Jede bisherige Wirklichkeitskonstruktion ist ein individuell korrekter und subjektiv kompetenter Lösungsversuch
- Grundsätzliche Wertschätzung der subjektiven Wirklichkeitskonstruktion ist die Basis jeder Zusammenarbeit

Fazit
Konflikte können entstehen, weil redliche Menschen ihre Realitätskonstruktionen (die sie als objektiv erleben) verallgemeinern wollen und diese gegenüber anderen Menschen, die dasselbe tun, durchsetzen wollen!

Eine gemeinsame neue Realität muss erschaffen werden!


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